Über mich

Ich bin im Birsteiner Oberland auf einem kleinen Bauernhof aufgewachsen, in Birstein zur Schule gegangen und als Ortsvorsteher von Lichenroth und Mitglied der Gemeindevertretung als „Birsteiner“ persönlich und politisch seit vielen Jahren verwurzelt. Zudem gehöre ich zu den Gründungsmitgliedern des FDP Ortsverbandes Birstein, der seit über 10 Jahren besteht.

Zusammen mit Dieter Mai (GRÜNE) schloss ich mich in der letzten Wahlperiode zur „Notfraktion“ zusammen, weil wir beide nur einen Sitz im Gemeindeparlament hatten und uns ohne Fraktionsstatus die Einsicht in die Protokolle des Gemeindevorstandes verweigert wurde. Diese etwas ungewöhnliche Kombination aus gelb und grün behielten wir auch in der laufenden Legislaturperiode bei, obwohl die FDP diesmal stark genug für einen eigenen Fraktionsstatus ist.

Birstein dümpelt nach meiner Wahrnehmung seit Jahren ohne erkennbare Zielrichtung von sich hin. Zudem zeigt sich die Gemeindeverwaltung in einigen Teilbereichen ohne erkennbare Not höchst formalbürokratisch. Dies ist für Bürger und Unternehmen demotivierend und für die Gemeinde entwicklungsfeindlich. Wir brauchen in Birstein daher eine klare Richtung für die Zukunft unserer Gemeinde. Der Bürger muss bei wegweisenden Entscheidungen der Gemeinde aktiv eingebunden werden, Geheimniskrämerei und Geklüngel darf es im Birsteiner Rathaus nicht geben. Als Bürgermeister werde ich darauf hinwirken, dass wir ein realistisches Konzept für die Zukunft unserer Gemeinde erstellen, welches von der Gemeindevertretung, den Ortsbeiräten und den Bürgern mitgetragen wird. Zudem muss im Chefsessel des Rathauses eine sympathische und humorvolle Persönlichkeit sitzen, die in der Lage ist, dieses Konzept umzusetzen und Birstein über die Gemeindegrenzen hinweg positiv zu vertreten. Diese Persönlichkeit muss eine klare Kante zeigen und stark genug sein, um nicht bei jedem Widerstand einzuknicken.

Als gelernter Bankkaufmann und aktiver Jurist konnte ich die Welt außerhalb der Gemeindegrenzen ausgiebig kennen lernen, laufe mit wachem Auge durch die Welt und beobachte deren Veränderungen. Nicht alles Neue ist gut und man muss auch nicht jedem neuen Trend hinterher laufen. Ein Bürgermeister darf sich Neuem gegenüber aber auch nicht verschließen und muss stets prüfen, wie er seine Gemeinde in guten wie in schlechten Zeiten voran bringt. Dies ist keine leichte Aufgabe, aber sie ist machbar. Ich traue mir dies zu.

Daher bitte ich Sie um Ihre Stimme bei der wegweisenden Bürgermeisterwahl 2019 in Birstein.